Jahrzehntelang basierte der dominante Ansatz zur Raucherentwöhnung auf einer einzigen Säule: dem schrittweisen Nikotinersatz. Transdermale Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten, Nasensprays – das therapeutische Arsenal zielte ausschließlich auf die chemische Abhängigkeit ab.
Doch drei Suchtforscher stellten eine Frage, die noch niemand so klar formuliert hatte: „Was, wenn die Geste genauso wichtig ist wie das Molekül?“
Ihre Arbeiten zeigen, dass bei Rauchern über 35 Jahren, die seit 15, 20, 30 Jahren rauchen, die Verhaltensabhängigkeit oft stärker ist als die chemische Abhängigkeit.